Programm 2017

In der Galerie Hollenstein – Kunstraum und Sammlung liegt der Fokus auf der Präsentation aktueller Kunst und ihrer Diskurse. In vier Ausstellungen und Projekten jährlich werden Positionen erarbeitet und sichtbar gemacht, die aus dem Ort heraus entwickelt und mit gesellschaftspolitischen Fragestellungen interagierend konzipiert sind – dabei spielt auch immer wieder die Aufarbeitung und Aktualisierung des seit 1971 hier verwahrten Nachlasses der Malerin Stephanie Hollenstein und der in Zusammenhang damit aufgeworfenen Themen- und Fragestellungen eine Rolle.

Für 2017 sind neben einer Gastausstellung des Historischen Archivs drei weibliche Einzelpositionen geplant, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven und mit unterschiedlichen Medien mit der Frage beschäftigen, wie individuelle und kollektive Erinnerungen mit Konstruktionen von (weiblichen) Identitäten zusammenspielen. Ein Thema, das in engem Zusammenhang mit dem in der Galerie verwahrten Nachlass und der Biografie von Stephanie Hollenstein steht und deshalb an diesem Ort von besonderer Relevanz ist.

Durch den Anfang des Jahres stattfindenden Umbau, der damit verbundenen Erweiterung der Räumlichkeiten und Verlagerung der Sammlung Stephanie Hollenstein in ein neues Depot werden ab 2017 auch neue Formate möglich, die eine Auseinandersetzung mit der Geschichte der Galerie sowie Reaktionen auf aktuelle Entwicklungen ermöglichen.